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Wer sich nicht erinnert, zerstört

Das Walkenbrückentor ist Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts (1383). Das Tor und der Turm wurden noch in den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkrieges schwer beschädigt. Heute stellt DAS TOR das einzige noch erhaltene von ehemals fünf Stadttoren dar und gehört seit 1988 zum Stadtmuseum, das zurzeit neu gestaltet wird.

Im Februar 2012 konnten die ersten beiden Ausstellungsbereiche für Besucher zugängig gemacht werden. Ende März 2015 wurden zwei weitere Museumsabteilungen fertig gestellt und eröffnet. Abgestufte Bild- und Informationsebenen, Klapptafeln, Schubladen und Hörstationen laden mit breit gefächerten Themen zur selbst gewählten Wissensvermittlung und -vertiefung ein. Mit interaktiven Monitor- und Touchscreen-Stationen wird Geschichte erfahren, erlebt und auch begreifbar gemacht. Ein umfangreiches Medien-pädagogisches Angebot können Schulen für ihre Schüler/innen nachfragen. (Kontakt)

Unter dem Motto „Geschichte lebendig gestalten“ steht im Turm über dem Walkenbrückentor ein „Forscherlabor“ für ein selbständiges und eigenverantwortliches Arbeiten für den forschenden Nachwuchs zur Verfügung. DAS TOR als Geschichtsort ist für seine Besucher Lern-, Bildungs-, Erinnerungs-, Gedenk- und Forschungsort zur fortschreibenden Geschichte der Region.

Die Reise in eine wechselvolle Vergangenheit beginnt mit den Ausstellungsbereichen zum Nationalsozialismus (Raum II), dem jüdischen Leben in Coesfeld und der Region während dieser dunklen Jahre (Raum III) im 1.OG des Museums. Im Dachgeschoß können Sie in den Räumen IV und V Ihren Rundgang fortsetzen. Der Raum IV widmet sich dem ausgehenden 19. bis hin zum beginnenden 20. Jahrhundert. Er zeigt sehr anschaulich, wie vor allem die Zeit der Industrialisierung das Leben der Menschen in Coesfeld geprägt und stark verändert hat, ganz besonders auch durch den Ausbruch des 1. Weltkrieges. Der Raum V widmet sich dem Nachkriegsgeschehen nach 1945 und führt Sie bis hinein in die Zeit des "Wirtschaftswunders" der 1960er und 1970er Jahre.

Sie können alle Ausstellungen auf sich wirken lassen oder aber auch ganz gezielt zu vielen Themen forschen. Treten Sie nun ein und erleben Sie ein junges und stetig wachsendes Museum im alten Stadttor am Mühlenplatz.

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